Presseartikel in der GZ 13-10
 



   


           
 
 
 
Die Eggolsheimer Tennisspieler sind
die Leidtragenden der gemeindlichen
Sparpolitik

Mit der Mehrheit der sogennanten ”Eggolsheimer Allianz” im  Gemeinderat soll der bereits für 2009, dann für 2010 versprochene Zuschuß für die Sanitäranlagen der Tennisabteilung nun in eine  gemeindliche Bürgschaft über 3 Jahre umgewandelt werden.
Wie das zu stemmen sein soll, fragen sich die Mitglieder der Tennisabteilung kopfschüttelnd. Der Zuschuss zum Bau der Sanitäranlagen war bereits für 2009 im Haushaltsplan der Gemeinde. Im  mehreren Gesprächen mit einem Vertreter des Gemeinderates wurde damals vereinbart, den Zuschuss erst 2010 in Anspruch zu nehmen.  Diese Zusage für 2010 nahm die Tennisabteilung zum Anlass und begann im Herbst mit dem Bau der Bodenplatte für die Sanitäanlagen (die Gelder dafür wurden von Mitgliedern geliehen und müssen wieder  zurückgezahlt werden). Umso größer ist nun das Entsetzen der Abteilung, dass sie dem Sparpaket der „Eggolsheimer Allianz“ zum  Opfer fällt.
Bei Gesprächen mit Mitgliedern der „TeaParty“ hieß es noch kurz vor  der Genehmigung des Haushaltes 2010, dass diese Gelder sicher  bereitgestellt werden, schließlich habe man das der Abteilung  versprochen und das wird auch gehalten(!). Das Gegenteil ist nun der  Fall. Die Stimmung innerhalb der Abteilung ist dementsprechend  gedrückt und der Frust groß.
Dass die angestrebte Bürgschaft in 3 Jahren von der Gemeinde  „gedeckelt“ wird, wie ein teetrinkender Gemeinderat versichert hat,  kann in der Abteilung inzwischen niemand mehr so recht glauben,  schließlich war diese Sonntagsnachmittagentscheidung alles andere als  eine vertrauensbildende Maßnahme.

Wir werden den Kopf aber nicht in den Sand stecken sondern weiter  eine erfolgreiche Jugendarbeit leisten (3 unserer 4  Jugendmannschaften stehen derzeit in Ihren Spielklassen auf Platz 1).  Es ist nun an der Teaparty, zu beweisen, ob Sie auch eine Politik zum  Wohle seiner sportlich engagierten Bürger machen kann, oder ob sie in  dieser Sache weiterhin lieber abwarten und Tee trinken will.
 
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